Was ist Simulationstraining?

Was bringt Simulationstraining?

Was habe ich für Vorteile durch Simulation?

Ihr bekommt keinen unflexiblen und in Stein gemeißelten Masterplan, sondern für euch persönlich zugeschnittene Lösungsansätze. Jeder definiert hierbei, bewusst oder unbewusst, seinen Lernbedarf selbst und individuell. Wir steigern somit eure Sicherheit am Patienten und schärfen das Bewusstsein für eine standardisierte Patientenversorgung.
Feedback oder Debriefing?

Feedback wird oftmals mit negativen Erfahrungen verbunden. Viele von uns kennen Feedback als Aufzählung von Fehlern und verbinden damit eine eher unangenehme Situation. Genau das wollen wir nicht! In unserer Nachbereitung sprechen wir nicht über, sondern mit euch. Wir verstehen dies nicht als Einbahnstraße, denn auch wir wollen lernen: mit euch und von euch. In der Simulation nennt man das Debriefing. Uns interessiert primär nicht was ihr gemacht habt, sondern warum. Wenn wir euch im Gespräch Fragen stellen, kennen wir meist die Antwort darauf noch nicht. Denn viele Wege führen nach Rom. Leitlinien und Algorithmen sind keine in Stein gemeißelten Gesetze, sondern Richtungsangaben sowie ein roter Faden. Wir wollen alle gemeinsam von eurer Berufs- und Einsatzerfahrung profitieren. Wir wollen von euch neue Wege, neue Blickwinkel und neue Herangehensweisen lernen. Der „alte Hase“ ist bei uns kein Außenseiter, sondern ein wertvoller Schatz.
Wie lange dauert ein Simulationstraining?

Das Training erstreckt sich über zwei Tage mit insgesamt 2 mal 6 Stunden (= 8 UE) Trainingszeit. Der Tag beginnt jeweils um 08:30 Uhr und endet um 16:00 Uhr.
Die Anmeldung und die Klärung offener Fragen ist aufgrund unserer Vorbereitungen jeweils erst ab 08:15 Uhr möglich. Trotzdem steht ihr natürlich nicht vor verschlossener Tür. Unser Aufenthaltsraum und die Umkleide sind für euch geöffnet.
Was muss ich mitbringen?

Wir bitten euch folgendes mitzubringen:
• gereinigte Dienstkleidung
• ein Unterhemd, da wir euch „verkabeln“ werden. Das Kabel stört euch so weniger.
• euer eigenes Stethoskop, sofern ihr eines habt.
• Checklisten und Arbeitshilfen, die ihr auch im Arbeitsalltag nutzt.
• Gimmicks, Life-Hacks, interessante Webinhalte...
Warum werden wir verkabelt?

Für das Debriefing zeichnen wir Bild und Ton auf. Dadurch ist es uns und euch möglich, einzelne Sequenzen in der Nachbesprechung genauer zu betrachten. Ein Bild sagt hier mehr als tausend Worte.
Alle Aufnahmen werden nach dem Debriefing sofort gelöscht. Eine 3-fache Sicherheit gewährleistet, dass keine Aufnahme gespeichert bleibt. Näheres hierzu regelt eine Dienstvereinbarung mit dem Gesamtpersonalrat.
Bitte beachtet: Innerhalb des Zentrums und außerhalb des Pausenbereichs haben wir uns ein strenges Handy- und Tablet-Verbot auferlegt. Entsprechende Wertfächer mit Lademöglichkeit sind ebenso vorhanden wie Spinde für eure Privatkleidung.
Kann ich auch teilnehmen, wenn ich nur KTW fahre?

Selbstverständlich! Das Simulationstraining steht jedem im Rettungsdienst offen. Wir haben für alle Kollegen und jede Ausbildungsstufe angepasste Szenarien und die dazugehörige Ausrüstung. Dabei ist es egal, ob ihr mit LP1000, LP15 oder C3 arbeitet; es ist egal ob ihr RTW- oder KTW-Ausrüstung gewöhnt seid. Jeder kann, darf und soll kommen!
Anmeldung und Kosten

Die Anmeldung erfolgt über deinen Leiter Rettungsdienst auf dem Dienstweg mit dem bekannten Formular.
Da momentan die Refinanzierung über die Kostenträger noch nicht abschließend verhandelt ist, werden die Trainingskosten durch den Bezirksverband Schwaben übernommen. Die Arbeitszeit, Reisekosten und Verpflegung gehen zu Lasten des entsendenden Kreisverbands.
Die Stunden sind als Fortbildungsstunden anerkannt.



